Alpinefy

Wie bei uns eine Website entsteht: vom ersten Gespräch bis zum Launch und was danach kommt

Vier Schritte, die jede Website durchläuft: Analyse, Design & Build, Launch und Optimierung. Was darin passiert, was Sie entscheiden und wo Projekte am häufigsten ins Stocken geraten.

Wenn sich ein Unternehmen für eine neue Website entscheidet, fragt es meist nicht nach Farben oder Technologien. Es fragt, was das kostet, wann es fertig ist und wie viel eigene Zeit es dafür aufwenden muss. Alle drei Fragen lassen sich erst beantworten, wenn klar ist, wie die Arbeit abläuft. Deshalb beschreiben wir hier Schritt für Schritt, wie bei uns eine Website entsteht: was passiert, was wir von Ihnen brauchen, welche Entscheidungen auf Sie zukommen und wo Projekte üblicherweise ins Stocken geraten.

Vorab ein Hinweis. Alpinefy ist ein unabhängiges Studio aus Žilina, und das gesamte Projekt liegt in der Hand einer Person. Design, Entwicklung und Projektleitung sind drei Rollen, keine drei Personen. Für Sie bedeutet das: Sie sprechen nicht mit einem Account Manager, der Ihre Wünsche weiterreicht. Sie sprechen direkt mit der Person, die Ihre Website gestaltet und programmiert.

Bevor Sie sich melden

Für den ersten Kontakt brauchen Sie keine fertige Projektbeschreibung. Auf der Seite Kontakt genügt ein kurzes Briefing: Pflichtfelder sind nur Name, E-Mail und Nachricht. Telefon, Hauptziel, Budgetrahmen, gewünschter Zeitrahmen und die Adresse Ihrer aktuellen Website sind optional. Wenn Sie diese Felder ausfüllen, wird das erste Gespräch konkreter.

An Werktagen antworten wir innerhalb von 24 Stunden. Wir melden uns mit Fragen und vereinbaren einen Termin für das Erstgespräch.

Wenn Sie sich schon vor dem Gespräch ein Bild vom Preis machen möchten, finden Sie auf der Seite Leistungen unverbindliche Ab-Preise und den Preisrechner. Der Basispreis umfasst bis zu fünf Seiten in einer Sprache, jede zusätzliche Seite und jede zusätzliche Sprache hat im Preisrechner einen eigenen Preis. Das ist ein Ausgangspunkt, kein Angebot. Das Angebot erhalten Sie erst nach dem Gespräch.

Es hilft, vor dem Gespräch drei Dinge zu klären:

  • Was die Website leisten soll. Anfragen bringen, verkaufen, Buchungen annehmen oder vor allem Vertrauen schaffen, wenn sich jemand nach einem Treffen über Sie informiert.
  • Für wen sie ist. Wer Ihr typischer Kunde ist und was er wissen muss, um sich bei Ihnen zu melden.
  • Wer bei Ihnen entscheidet. Wer Feedback gibt und wer das Ergebnis freigibt.

Schritt 1: Analyse

Wir beginnen mit einem kostenlosen 30-minütigen Erstgespräch. Das ist keine Präsentation des Studios. Es ist ein Gespräch über Ihr Unternehmen, Ihre Kunden und darüber, warum Sie eine neue Website wollen.

Danach gehen wir gemeinsam Ihre Ziele, Ihre Zielgruppe und das Vorgehen Ihrer Wettbewerber durch. Beim Blick auf die Wettbewerber geht es nicht ums Kopieren. Es geht darum herauszufinden, was Kunden in Ihrer Branche erwarten und wo Sie sich von anderen abheben können.

Der wichtigste Teil der Analyse ist die Vereinbarung, wie Erfolg für dieses Projekt aussieht. Ohne sie lässt sich nach dem Launch nur nach Gefühl über die Website reden: gefällt, gefällt nicht. Mit ihr können Sie nach ein paar Wochen sagen, ob die Website das tut, wofür sie gebaut wurde.

Was Sie entscheiden

  • das Hauptziel der Website und woran wir messen, ob sie es erreicht,
  • was auf die Website muss und was später kommen kann,
  • welche Unterlagen Sie haben (Texte, Fotos, Logo, Preisliste, Referenzen) und was erst erstellt werden muss.

Was Sie bekommen

Ein fixes, transparentes Angebot mit einem konkreten Launch-Termin. Fester Umfang bedeutet, dass Sie vorab wissen, was Sie für den vereinbarten Preis bekommen. Wenn Sie während des Projekts mit etwas kommen, das nicht im Umfang enthalten ist, sprechen wir das offen an und vereinbaren, ob wir es ergänzen und zu welchem Preis oder ob es auf später verschoben wird. Nichts wird stillschweigend ergänzt.

Wo es am häufigsten hakt

Das häufigste Problem in dieser Phase ist das Ziel „wir wollen alles“. Eine Website, die gleichzeitig verkaufen, Mitarbeiter gewinnen, Investoren informieren und ein Blog sein soll, macht meist nichts davon richtig. Besser ist es, ein Hauptziel zu wählen und alles andere darum herum aufzubauen.

Das zweite Problem: Beim Gespräch ist niemand dabei, der entscheidet. Das Angebot wandert dann durchs Unternehmen und kommt mit Änderungen zurück, die schon ganz am Anfang hätten auf den Tisch kommen können.

Schritt 2: Design & Build

Zuerst Design und Prototyp, dann die Umsetzung. Diese Reihenfolge hat einen praktischen Grund: Eine Änderung am Prototyp ist günstig, eine Änderung im fertigen Code teurer. Am Prototyp sehen Sie die Struktur der Seiten, die Reihenfolge der Sektionen und wohin der Besucher klicken soll. Das ist der richtige Moment, um zu sagen „hier fehlt etwas“ oder „das braucht unser Kunde nicht“.

Zu Beginn dieser Phase legen wir gemeinsam fest, was bearbeitbar sein soll. Manche Unternehmen wollen nur Öffnungszeiten und Preise ändern, andere werden regelmäßig Artikel hinzufügen und Banner austauschen. Danach richtet sich, wie die Website vorbereitet wird.

Auf die Website kommt nur, was Ihre Ziele brauchen. Wir halten nichts von fertigen Templates mit Dutzenden Plugins. Sie bringen oft viel zusätzlichen Code mit, der die Website ausbremst und später bei Updates Probleme macht. Wir bauen nur, was dem Ziel aus der Analyse dient. Das Ergebnis ist eine schnellere, sicherere Website, die Suchmaschinen leicht lesen können und die sich auch dann einfach pflegen lässt, wenn Ihr Unternehmen wächst.

Was Sie bekommen

Eine vollständig anpassbare Website mit einfacher Admin-Oberfläche und kurzer Anleitung. Texte, Überschriften, Unterüberschriften, Bilder, Banner, Icons und Meta-SEO-Einstellungen ändern Sie selbst, ohne Entwickler. Meta-SEO-Einstellungen sind der Titel und die Beschreibung, die in den Google-Ergebnissen erscheinen. Sie gehören zu den Dingen, die man von Zeit zu Zeit neu schreiben sollte, und dafür sollten Sie niemandem schreiben müssen.

Den Umfang der bearbeitbaren Inhalte legen wir im Angebot fest. Im Preisrechner auf der Seite Leistungen finden Sie ihn als eigene Position, damit Sie von Anfang an sehen, was was kostet.

Was Sie tun

Sie geben Feedback zum Entwurf und zum Prototyp und liefern die Unterlagen. Feedback funktioniert am besten, wenn es von einer Person kommt und konkret ist: nicht „das gefällt mir nicht“, sondern „unser Kunde sucht zuerst den Preis, nicht die Firmengeschichte“.

Wo es am häufigsten hakt

Die Unterlagen kommen spät. Bei größeren Projekten hängt der Termin vom Umfang, von den Integrationen und davon ab, wie weit Ihre Unterlagen vorbereitet sind. Texte und Fotos sind der häufigste Grund, warum sich der Launch verschiebt. Wenn Sie wissen, dass Sie die Texte selbst schreiben, fangen Sie direkt nach der Analyse an, nicht erst, wenn das Design fertig ist.

Feedback von zu vielen Leuten. Fünf Kollegen haben fünf Meinungen. Sammeln Sie sie intern und schicken Sie eine zusammengeführte Liste.

Kurswechsel während der Umsetzung. Wenn Sie nach der Freigabe des Prototyps entscheiden, dass die Website etwas anderes leisten soll, ist das kein Problem, aber es ist eine neue Entscheidung mit eigenem Umfang und eigenem Termin. Deshalb nehmen wir uns für die Analyse so viel Zeit.

Schritt 3: Launch

Wir binden Inhalte und Tools ein, prüfen SEO und Analytics und bringen die Website live. Lead- und Marketing-Websites sind in der Regel innerhalb weniger Tage bis einer Woche live. Bei größeren Projekten gilt der Termin aus dem Angebot, der Umfang und Integrationen berücksichtigt.

Vor dem Launch gehen wir eine Checkliste durch. Ihr Kern sind vier Punkte:

  1. Domain und SSL. Die Website läuft auf Ihrer Domain und über eine verschlüsselte Verbindung.
  2. SEO-Grundlagen. Titel, Beschreibungen, Überschriften, Sitemap und dass Suchmaschinen die Website überhaupt anzeigen dürfen.
  3. Analytics verbunden. Die Messung funktioniert, und die Daten kommen dort an, wo sie hingehören.
  4. Formulare getestet. Eine über die Website gesendete Anfrage kommt wirklich dort an, wo sie ankommen soll.

Punkt vier klingt selbstverständlich, doch gerade beim Formular geht am leichtesten Geld verloren. Eine Website, die hervorragend aussieht, über die aber keine Anfragen ankommen, ist schlechter als die alte Website, die funktioniert hat.

Was Sie bekommen

Eine Live-Website mit eingerichteter Messung. In der Regel binden wir Google Analytics 4 und Microsoft Clarity an. GA4 zeigt, woher die Besucher kommen und wie viele von ihnen eine Anfrage senden oder kaufen. Clarity zeigt, wie sie sich auf der Seite verhalten: wohin sie klicken, wie weit sie scrollen und wo sie abspringen. Zusammen liefern beide genug Daten, damit weitere Anpassungen auf Fakten beruhen.

Tools, die Cookies verwenden, dürfen laut DSGVO erst nach der Einwilligung des Besuchers laufen. Auf unserer eigenen Website starten GA4 und Clarity erst nach der Einwilligung, und genau das empfehlen wir für jede Website.

Was Sie tun

  • Sie sorgen für den Zugang zur Domain (bei dem Registrar, bei dem sie liegt),
  • Sie entscheiden, an wen die Anfragen aus den Formularen gehen,
  • Sie klicken sich nach dem Launch selbst auf Ihrem Smartphone durch die Website und senden eine Testanfrage.

Der Zugang zur Domain ist eine Kleinigkeit, die den Launch um Tage verzögern kann. Wenn Sie nicht sicher sind, wo Ihre Domain registriert ist oder wer das Passwort dafür hat, klären Sie das gleich zu Projektbeginn.

Wenn Sie schon eine Website haben: Umzug ohne Traffic-Verlust

Viele Projekte beginnen nicht bei null. Wenn Sie bereits eine Website haben, können wir sie übernehmen, einen technischen und inhaltlichen Audit durchführen und Schritt für Schritt einen sicheren Migrationsplan erstellen.

Das größte Risiko bei einem Umzug ist der Verlust von Traffic aus Google. Die alte Website hat Adressen, die Google kennt und über die Menschen aus der Suche, über Links auf anderen Websites oder über Lesezeichen kommen. Ändert die neue Website diese Adressen, ohne sie weiterzuleiten, landen Besucher und Google auf einer Fehlerseite. Deshalb planen wir die Migration so, dass Ihre bestehenden URLs und Ihr Traffic geschützt bleiben, und starten die neue Website mit minimalem Ausfallrisiko.

Was Sie vorbereiten können: eine Liste der Seiten, die für Sie wichtig sind (zum Beispiel die, für die Sie Geld in Werbung stecken), und die Zugänge zu Google Search Console und Google Analytics, falls vorhanden. Daran sieht man, welche Seiten heute die meisten Besuche bringen.

Schritt 4: Optimierung

Mit dem Launch ist die Arbeit nicht zu Ende. Nach dem Launch beobachten wir, wie die Website tatsächlich performt, und optimieren auf dieser Basis. Die ersten Wochen zeigen Dinge, die sich vor dem Launch nicht abschätzen lassen: auf welcher Seite Besucher abspringen, welchen Button niemand sieht, woher die Anfragen kommen und welche davon wirklich wertvoll sind.

Daraus entstehen drei Arten von Arbeit: Tempo, Tests und neue Sektionen. Die Reihenfolge bestimmt nicht, was wem gefällt, sondern echte Daten. Zeigt die Messung, dass die meisten Besucher vom Smartphone kommen und noch vor dem Formular abspringen, ist es nicht sinnvoll, mit einem neuen Blog zu beginnen.

Ausführlicher darüber, was nach dem Launch mit einer Website passiert, schreiben wir im Artikel Mit dem Launch ist die Website nicht fertig.

Wie die Optimierung nach dem Launch abläuft und was davon im Preis enthalten ist, steht immer im Angebot, noch bevor die Arbeit beginnt.

Was Sie immer bekommen

Unabhängig von der Größe des Projekts gelten diese Regeln:

  • Fester Umfang, ehrliche Updates und ein Ansprechpartner. Sie wissen, was gemacht wird, und Sie wissen, an wen Sie sich wenden.
  • Ein konkreter Launch-Termin im Angebot. Nicht „ungefähr in zwei Monaten“, sondern ein Datum.
  • Website, Inhalte und Hosting gehören Ihnen. Kein Lock-in. Wenn Sie sich irgendwann entscheiden, mit jemand anderem weiterzuarbeiten, sind Sie nicht in Geiselhaft.

Den letzten Punkt sollten Sie bei jedem Dienstleister vor der Unterschrift prüfen. Fragen Sie, auf wen die Domain registriert wird, auf wen das Hosting läuft und ob Sie die Zugänge erhalten. Wenn die Antwort vage ausfällt, ist das ein Warnsignal.

Fragen, die Sie sich vor der Unterschrift unter ein Angebot stellen sollten

Ob Sie Ihre Website bei uns oder anderswo erstellen lassen: Diese Fragen ersparen Ihnen unangenehme Überraschungen. Die Antwort auf jede sollte im Angebot stehen, oder der Dienstleister sollte sie sofort geben können:

  1. Was genau umfasst das Projekt? Wie viele Seiten, wie viele Sprachen, welche Funktionen. „Firmenwebsite“ ist kein Umfang.
  2. Wann ist der Launch-Termin und wovon hängt er ab? Wenn der Termin von Ihren Unterlagen abhängt, sollte das schriftlich festgehalten sein.
  3. Was kann ich selbst bearbeiten? Welche Texte, Bilder und Einstellungen, und ob Sie dazu eine Anleitung bekommen.
  4. Wie wird gemessen, ob die Website funktioniert? Welche Tools angebunden werden und was Sie darin sehen.
  5. Wem gehören Domain, Hosting und Inhalte? Und was passiert, wenn Sie die Zusammenarbeit beenden.
  6. Mit wem werde ich kommunizieren? Mit der Person, die an der Website arbeitet, oder mit einem Vermittler.
  7. Was passiert nach dem Launch? Wer die Website beobachtet, wer Fehler behebt und wie weitere Anpassungen beauftragt werden.

Wenn Sie auf eine dieser Fragen keine klare Antwort bekommen, fragen Sie noch einmal nach. Unklarheiten am Anfang werden im Projekt nur größer.

Zusammenfassung: was Sie im Projekt erwartet

  • Analyse. Was passiert: Erstgespräch, Ziele, Zielgruppe, Wettbewerber. Was Sie tun: Sie sagen, was die Website leisten soll und für wen. Was Sie bekommen: ein fixes Angebot mit Launch-Termin.
  • Design & Build. Was passiert: Prototyp, dann Umsetzung. Was Sie tun: Sie geben Feedback und liefern Unterlagen. Was Sie bekommen: eine Website mit Admin-Oberfläche und Anleitung.
  • Launch. Was passiert: Inhalte, Tools, Prüfung von SEO und Analytics. Was Sie tun: Sie sorgen für die Domain und testen eine Anfrage. Was Sie bekommen: eine Live-Website mit Messung.
  • Optimierung. Was passiert: Beobachtung echter Daten. Was Sie tun: Sie lesen die Zahlen und entscheiden über Prioritäten. Was Sie bekommen: Anpassungen nach Daten, nicht nach Meinungen.

Den ganzen Ablauf finden Sie in Kurzform auch auf der Seite Prozess.

Nächster Schritt

Wenn Sie eine neue Website oder den Umzug Ihrer bestehenden planen, beginnen Sie mit einem kurzen Briefing. Wir vereinbaren ein kostenloses 30-minütiges Gespräch, unverbindlich und ohne lange Präsentation. Danach wissen Sie, was das Projekt umfassen würde, was es kosten würde und wann es live gehen könnte.

Wenn Sie zuerst wissen möchten, wie es um Ihre aktuelle Website steht, probieren Sie Webcheck kostenlos aus. In etwa 30 Sekunden zeigt er, was Sie zuerst beheben sollten.

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