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Mit dem Launch ist die Website nicht fertig: wie wir uns um das Wachstum kümmern

Nach dem Launch zeigt sich, was die Website wirklich leistet. Wie Sie Inhalte selbst bearbeiten, worauf Sie bei den Zahlen achten und wie Ihnen die Kunden-App hilft, alles an einem Ort zu haben.

Der Tag des Launchs fühlt sich wie das Ziel an. Die Website ist fertig, freigegeben und läuft auf Ihrer Domain. Tatsächlich ist es der erste Tag, an dem Sie etwas wirklich Belastbares über Ihre Website erfahren. Bis dahin war alles nur geschätzt: wie Besucher die Startseite lesen, welchen Button sie nutzen, woher sie kommen. Ab dem Launch sieht man es in den Daten.

Deshalb ist der letzte Schritt in unserem Prozess die Optimierung. Nach dem Launch beobachten wir, wie die Website tatsächlich performt, und optimieren auf dieser Basis. In diesem Artikel beschreiben wir, woraus die Betreuung einer Website besteht: aus Inhalten, die Sie selbst bearbeiten, aus Messung, die zeigt, was funktioniert, und aus Tools, die wir dafür nutzen oder vorbereiten. Bei jedem Tool schreiben wir klar dazu, ob es schon heute funktioniert oder ob wir es erst vorbereiten.

Warum eine Website nach dem Launch altert

Eine Website wird nicht von selbst schlechter, aber um sie herum ändert sich alles andere. Ihre Preise und Leistungen ändern sich. Ein Wettbewerber startet eine neue Website. Es kommen neue Fotos dazu, die die Bilder vom Launch ersetzen sollten. Jemand stellt ein großes Bild direkt vom Smartphone auf die Seite, und die Seite wird langsamer. In die Fußzeile kommt ein neues Mess-Skript, das startet, bevor der Besucher den Cookies zugestimmt hat.

Keines dieser Dinge ist eine Katastrophe. Zusammen führen sie aber dazu, dass eine Website, die beim Launch schnell und übersichtlich war, ein Jahr später langsamer und ungenauer ist und man sich darin schlechter zurechtfindet. Bei der Website-Betreuung geht es nicht um große Redesigns. Es geht darum, diese Kleinigkeiten rechtzeitig zu erkennen.

Inhalte bearbeiten Sie selbst

Die erste Regel: Für alltägliche Änderungen brauchen Sie uns nicht. Die Websites, die wir liefern, haben eine einfache Admin-Oberfläche und eine kurze Anleitung. Texte, Überschriften, Unterüberschriften, Bilder, Banner, Icons und Meta-SEO-Einstellungen ändern Sie ohne Entwickler. Was genau bearbeitbar sein wird, legen wir zu Beginn des Projekts fest, damit es dazu passt, wie Sie tatsächlich mit der Website arbeiten werden.

Bei Onlineshops auf Shopify arbeiten Sie direkt in der Shopify-Verwaltung. Bei allen anderen Websites erhalten Sie eine einfache Oberfläche zum Bearbeiten von Texten und Bildern und eine kurze Anleitung.

Was Sie regelmäßig aktualisieren sollten

  • Aktuelle Informationen. Öffnungszeiten, saisonale Angebote, Preise, Termine. Eine veraltete Information auf der Website kostet schneller Vertrauen als ein veraltetes Design.
  • Titel und Beschreibungen für Google. Zeigt die Messung, dass eine Seite bei Google oft erscheint, aber selten angeklickt wird, sollten Sie als Erstes Titel und Beschreibung neu schreiben. Das geht ohne Programmierer.
  • Fotos. Eigene Fotos aus dem Betrieb, vom Team oder von Produkten wirken besser als Stockfotos. Verkleinern Sie sie vor dem Hochladen auf die Größe, in der sie angezeigt werden, und ergänzen Sie eine kurze Bildbeschreibung.
  • Bewertungen und Arbeitsbeispiele. Jede neue Bewertung ist ein Grund, warum sich ein neuer Besucher früher meldet.

Unser eigenes CMS

Parallel dazu bauen wir ein eigenes CMS. Es ist für mehrsprachige Websites ausgelegt: Einen Artikel, eine Bewertung oder eine Fallstudie schreiben Sie einmal, und die Übersetzungen in weitere Sprachen ergänzen Sie beim selben Eintrag. Es unterscheidet zwischen Entwurf und veröffentlichtem Inhalt, gelöschte Einträge lassen sich aus dem Papierkorb wiederherstellen, und jede Änderung wird im Verlauf protokolliert, sodass sichtbar ist, wer was wann geändert hat. Bearbeiten zwei Personen gleichzeitig denselben Inhalt, verhindert das System, dass einer stillschweigend die Änderung des anderen überschreibt. Bilder haben Beschreibungen in jeder Sprache.

Heute führen wir es auf unserer eigenen Website alpinefy.com ein. Kunden nutzen es noch nicht. Für Kunden bereiten wir es so vor, dass Sie alle Ihre Websites über ein Konto mit einer einzigen Anmeldung bearbeiten. Den Termin geben wir bekannt, sobald wir es auf der eigenen Website erprobt haben.

Messung: worauf Sie achten sollten und wie oft

Beim Launch binden wir in der Regel Google Analytics 4 und Microsoft Clarity an. Zu den Tools, mit denen wir arbeiten, gehört auch die Google Search Console. Jedes dieser Tools beantwortet eine andere Frage.

Google Analytics 4: woher Besucher kommen und was sie tun

GA4 zeigt den Traffic nach Quellen (Suche, Werbung, Social Media, direkte Aufrufe), die Seiten, die Besucher öffnen, und Conversions, also gesendete Anfragen oder Käufe, sofern sie eingerichtet sind. Die wichtigste Frage ist nicht „wie viele Besucher kamen“, sondern „wie viele davon haben sich gemeldet, und woher kamen die, die sich gemeldet haben“.

Microsoft Clarity: wie sich Besucher auf der Seite verhalten

Clarity zeigt, wohin Besucher klicken, wie weit sie scrollen und wo sie abspringen. Wenn die Hälfte der Besucher nie beim Formular ankommt, sagt Ihnen die Zahl in GA4, dass es wenige Anfragen gibt. Clarity zeigt Ihnen, warum.

Google Search Console: wie Google Sie sieht

Die Search Console zeigt, für welche Suchbegriffe Ihre Website in der Suche erscheint, wie oft sie angezeigt wurde, wie viele Menschen geklickt haben und auf welcher durchschnittlichen Position Sie stehen. Sie weist auch auf Seiten hin, die Google nicht in die Suche aufnehmen kann. Wenn Sie Texte ändern oder Seiten hinzufügen, sehen Sie hier, ob Google das bemerkt hat.

Webcheck wiederholen

Webcheck ist unser kostenloser Website-Check. Er führt auf der Startseite 37 Prüfungen in sechs Bereichen durch: Ladezeit, SEO und KI-Suche, Mobil, Anfragen und Umsatz, Sicherheit sowie Recht und Vertrauen. Jeden Befund ordnet er in einen Plan ein: was Sie zuerst beheben, was danach und was warten kann.

Webcheck ist nicht nur für die erste Prüfung gedacht. Es lohnt sich, ihn nach jeder größeren Änderung an der Website laufen zu lassen, zum Beispiel nach einer neuen Sektion, einer neuen App oder einem neuen Mess-Skript. Jedes Ergebnis hat einen eigenen Link, der 90 Tage lang gilt, sodass Sie das neue Ergebnis mit dem alten vergleichen können. Die Punktzahl kann zwischen zwei Prüfungen um ein paar Punkte abweichen, weil Google die Ladezeit jedes Mal etwas anders misst. Achten Sie deshalb vor allem auf die Befunde, nicht auf einzelne Punkte. Was Webcheck alles prüft, beschreiben wir im Artikel Webcheck: was wir auf jeder Website prüfen und warum.

Eine einfache Monatsroutine

Wenn Sie keine Zeit für Analytics haben, reichen einmal im Monat fünfzehn Minuten und vier Fragen:

  1. Wie viele Anfragen oder Bestellungen kamen über die Website, und aus welchen Quellen?
  2. Welche Seite hat die meisten Besuche, und führt von dort ein Weg zum Kontakt?
  3. Für welche Suchbegriffe erscheinen wir bei Google, und klicken die Menschen darauf?
  4. Zeigt Webcheck einen neuen Befund?

Wenn sich die Antwort auf eine dieser Fragen gegenüber dem Vormonat ändert, ist das ein Anlass für eine Anpassung. Wenn nicht, tut die Website, was sie soll.

Anpassungen nach Daten, nicht nach Meinungen

Aus all diesen Zahlen entstehen drei Arten von Arbeit: Tempo, Tests und neue Sektionen. Entscheidend ist die Reihenfolge. Eine neue Sektion, die sich jemand im Unternehmen wünscht, kann warten, wenn die Daten zeigen, dass Besucher schon auf dem ersten Bildschirm abspringen.

Einige Beispiele, wie aus einer Zahl eine Entscheidung wird:

  • Die meisten Besuche kommen vom Smartphone, und nur wenige senden das Formular ab. Das Formular auf dem Smartphone prüfen, kürzen, die Telefonnummer sichtbarer machen.
  • Eine Seite erscheint bei Google oft, wird aber selten angeklickt. Titel und Beschreibung neu schreiben, damit klar ist, was man nach dem Klick findet.
  • Besucher lesen eine Leistungsseite, gehen aber nicht weiter. Einen klaren Call-to-Action ergänzen, dazu Antworten auf die Fragen, die sonst per E-Mail kämen.
  • Webcheck zeigt, dass die Seite langsamer geworden ist. Prüfen, was hinzugekommen ist: Bilder, Skripte, Schriften.

Bei größeren Änderungen ist es sinnvoll, die Änderung zuerst zu testen und das Ergebnis zu vergleichen, statt die ganze Website auf einmal umzubauen.

Was Sie selbst erledigen und wann Sie sich melden sollten

Nicht jede Anpassung braucht einen Dienstleister. Die Grenze ist meist einfach: Inhalte ändern Sie, Struktur und Technik klären wir gemeinsam.

Selbst erledigen Sie:

  • Änderungen an Texten, Preisen, Öffnungszeiten und Kontaktdaten,
  • den Austausch von Fotos und Bannern,
  • das Neuschreiben von Titeln und Beschreibungen für Google,
  • neue Artikel oder News, wenn die Website einen Blog hat.

Melden Sie sich, wenn:

  • Sie eine neue Seite oder Sektion hinzufügen möchten, die es auf der Website noch nicht gibt,
  • Sie ein neues Tool einbinden möchten, zum Beispiel einen Chat, ein Buchungssystem oder ein weiteres Mess-Skript,
  • Webcheck einen neuen Befund bei Ladezeit, Sicherheit oder Cookie-Einwilligung zeigt,
  • sich etwas anders verhält als vorher, zum Beispiel keine Anfragen mehr über das Formular kommen.

Der zweite Punkt ist wichtiger, als er aussieht. Jedes neue Skript oder Plugin verlangsamt die Seite und kann Daten senden, bevor der Besucher den Cookies zugestimmt hat. Vor dem Einbinden sollten Sie wissen, was es genau tut und ob es sich erst nach der Einwilligung laden lässt.

Behalten Sie die Zugänge selbst

Zur Website-Betreuung gehört auch, nicht von einer einzigen Person abhängig zu sein. Egal, wer Ihre Website betreut: Behalten Sie die Zugänge zu Domain, Hosting, Google Analytics und Search Console selbst. Falls etwas passiert, braucht ein neuer Betreuer genau diese vier Dinge. Bei unseren Projekten gehören Ihnen diese Zugänge von Anfang an.

Die Kunden-App: was schon funktioniert und was wir vorbereiten

Heute kommunizieren Sie mit uns per E-Mail, telefonisch oder in einem Call. Sie arbeiten direkt mit der Person, die die Arbeit macht, und an Werktagen antworten wir innerhalb von 24 Stunden.

Zusätzlich bauen wir eine Kunden-App unter app.alpinefy.com, in der alles an einem Ort sein wird: wie es Ihrer Website geht, woran wir gerade arbeiten sowie Ihre Nachrichten und Anliegen. Sie entsteht in Phasen, und jede Phase muss für sich funktionieren. Erster Nutzer ist unsere eigene Website alpinefy.com, und Kunden laden wir nach und nach ein.

Was schon läuft

  • Anmeldung ohne Passwort. Per Link oder Code in der E-Mail, danach per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung auf dem Smartphone.
  • Chat mit Threads. Ein gemeinsamer Thread für den Kunden und ein eigener Thread für jede Aufgabe, damit nichts durcheinandergerät.
  • Antworten per E-Mail. Wenn Sie lieber aus Ihrem Postfach antworten, landet die Nachricht im Chat.
  • Dateien an einem Ort statt verstreut in E-Mails.
  • Benachrichtigungen auf dem Smartphone und am Computer, mit E-Mail als Rückfallebene.

Die App läuft im Browser, Sie laden sie also nicht aus einem Store. Sie legen sie auf den Startbildschirm Ihres Smartphones oder auf Ihren Computer, und sie öffnet sich wie jede andere App. Wie das geht, steht in einer kurzen Anleitung.

Was wir vorbereiten

  • Anliegen und Angebote. Sie schreiben, was Sie brauchen, aus dem Anliegen wird ein Angebot mit Preis und Termin, und Sie geben es direkt in der App frei.
  • Status der Aufgaben und Freigabe von Entwürfen. Sie sehen, woran wir arbeiten, und geben Entwürfe an einem Ort frei oder kommentieren sie.
  • Anfragen von Ihrer Website. Formulare von Ihrer Website kommen in der App an, und Sie sehen, welche erledigt sind.
  • Zahlen zur Website. Traffic und Suche aus Google Analytics und Search Console, der Zustand der Website aus dem regelmäßigen Webcheck und bei Onlineshops Umsatz, Bestellungen und abgebrochene Warenkörbe.
  • Empfehlungen. Die App schlägt auf Basis der Daten vor, was zu tun ist, zum Beispiel wenn eine Seite langsamer wird oder ein wichtiger Suchbegriff bei Google knapp unter den Top 3 steht. Bei jeder Empfehlung gibt es einen Button, mit dem Sie uns die Arbeit in Auftrag geben.

Apps im App Store und bei Google Play kommen später. In der App wird nichts verkauft und nichts bezahlt. Sie ist ein Fenster in Ihr Projekt, kein Shop.

Was schon heute gilt

Ob Sie die App nutzen oder nicht, bei jedem Projekt gilt:

  • Website, Inhalte und Hosting gehören Ihnen. Kein Lock-in.
  • Ein Ansprechpartner. Sie haben direkt mit dem Studio zu tun, nicht mit einem Account Manager.
  • Inhalte bearbeiten Sie selbst, in dem Umfang, den wir zu Beginn vereinbart haben.
  • Messung ab dem ersten Tag, in der Regel mit GA4 und Microsoft Clarity.

Auf der Seite Leistungen finden Sie unter den Kompetenzen auch Hosting, Wartung und langfristigen Support und im Preisrechner die monatliche Wartung.

Was die monatliche Wartung genau umfasst, schlüsseln wir im Angebot auf, je nachdem, was Ihre Website braucht.

Nächster Schritt

Wenn Ihre Website läuft, Sie aber nicht wissen, was sie leistet, beginnen Sie mit Webcheck. In etwa 30 Sekunden sehen Sie, was Sie zuerst beheben sollten.

Wenn sich jemand laufend um das Wachstum Ihrer Website kümmern soll, vereinbaren Sie eine kostenlose 30-minütige Beratung. Wir gehen Ihre Zahlen durch, falls Sie welche haben, und sagen Ihnen, was wir als Erstes tun würden.

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